Social Media für AI-Sichtbarkeit: Instagram, YouTube & Co.

Juhu, erste Frühlingsanzeichen. Ich hoffe, es läuft bestens bei dir. Wo wir also geschäftig im Q1 stecken, wollte ich mal nachfragen: Wie geht es dir mit deinen Social Media Marketing Bemühungen? I know – für viele viel Aufwand, schwankender Erfolg, Motivation fragil.

Deshalb möchte ich heute einen anderen Blick darauf werfen – einen, der den Aufwand vielleicht in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Denn die Frage ist nicht mehr nur: «Bekomme ich genug Likes?» Sondern: «Werde ich gefunden – auch dort, wo meine Zielgruppe heute wirklich sucht?»

Social Media wird zum AI-Sichtbarkeits-Kanal

Google indexiert seit letztem Jahr Instagram-Posts, YouTube-Videos sind schon lange Teil der Suchergebnisse. Und jetzt wird immer klarer: Social-Media-Profile und -Inhalte spielen auch für ChatGPT, Perplexity, Gemini und Co. eine grosse Rolle. Dein Aufwand auf diesen Kanälen kann sich also plattformübergreifend auszahlen – wenn du weisst, wie.

Was AI-Assistenten tatsächlich zitieren

Reddit ist die überraschend dominante Quelle – sowohl bei Google AI Overviews als auch bei Perplexity und ChatGPT stark vertreten. In der Schweiz zwar weniger verbreitet als in den USA, aber die Lektion daraus gilt überall: Strukturierte, vollständige Antworten auf echte Fragen werden von AI-Systemen bevorzugt.

YouTube hat bei allen gängigen AI-Assistenten viel Gewicht – bei Gemini als Teil des Google-Universums vermutlich am meisten. Dabei werden weniger einzelne Videos zitiert als Kanalseiten. AI nimmt Creators als Autorität wahr.

LinkedIn – hier werden persönliche Profile fast doppelt so häufig zitiert wie Unternehmensseiten. Sichtbare Personen und deren praxisnahe Expertise schlagen anonyme Brands.

Instagram – AI-Assistenten zitieren vor allem Einzelinhalte. Das ist spannend: Ein Post, der eine echte Frage sauber beantwortet, kann bereits AI-relevant sein.

Was du jetzt damit machst

Das heisst nicht, dass du jetzt YouTube-Videos, Reddit-Threads und LinkedIn-Artikel produzieren sollst. Aber lass das mal einsinken: Du kannst dir gerade einen doppelt greifbaren Vorteil sichern, wenn du wertvolle Inhalte in einem für deine Zielgruppe relevanten Format erstellst. Deine Expertise, dein Know-how, deine Themen.

Probier's mal aus: Schreib eine Frage auf, die deine Kund:innen dir immer wieder stellen. Beantworte sie – mit all deiner Erfahrung, echten Beispielen, klar und einfach strukturiert. Überleg dann: Wo ist deine Zielgruppe unterwegs? Wie bringst du den Inhalt zu ihnen? Ein LinkedIn-Artikel? Ein Reel? Ein langer Post?

Erstelle den Inhalt. Lass dich nicht von Vanity Metrics wie Likes ablenken. Halte diese Linie ein paar Wochen durch – und schau, was sich verändert: ob du andere Rückmeldungen bekommst, in den Dialog mit Kund:innen kommst, auf ChatGPT damit auftauchst.

Dein Wissen rund um dein Angebot ist wertvoll – gerade jetzt, wo Information überall und in überwältigender Menge verfügbar ist. Kuratiere für deine Zielgruppe, was wichtig ist. Sie wird es dir danken. Mit Sales. Und mit Liebe – das ist ja auch was.

Keep growing 🤍
Anja

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Juhu, das hat geklappt! Du bist angemeldet für den Digital Growth Newsletter.

War das hilfreich? Yeah!

Mehr davon gibt's in meinem Know-How Newsletter. Kein unnötiges Blabla, ganz wenig Fachjargon – stattdessen konkrete, praktische Hilfestellungen für deine Google Ads oder Meta-Kampagnen, LinkedIn-Lead-Ads, ein profitables Q4 mit kleinem Budget, relevante Marketing-Trends und vieles mehr.

Du könntest Hilfe bei deinem digitalen Wachstum gebrauchen? Schau mal hier vorbei.

Previous
Previous

Stabile Kundenbeziehungen – 3 Analyse-Fragen

Next
Next

Marketing-Massnahmen datenbasiert priorisieren