Marketing-Trends 2026: Qualität, Orientierung und Vertrauen als Wachstumtreiber
Happy New Year! Nach ein paar Tagen mit Bergen, Schnee und gutem Abstand zum Bildschirm bin ich mit klarem Kopf ins neue Jahr gestartet – und direkt tief in Trendreports, Studien und Marktanalysen eingetaucht. Nicht, um den nächsten Buzzword-Zirkus zu bedienen. Sondern um zu verstehen, was 2026 wirklich zählt – für Unternehmen, die nachhaltig wachsen wollen.
Ja, AI spielt eine Rolle. Aber nicht so, wie viele Headlines es gerade versprechen.
Die entscheidende Frage lautet nicht: «Was ist neu?» Sondern: «Was gibt Orientierung – für Menschen und Marken?»
Der übergeordnete Marketing-Trend 2026
Orientierung schlägt Beschleunigung
Die digitale Welt wird schneller. Menschen werden selektiver.
Mehr Kanäle, mehr Tools, mehr Content – bei gleichzeitig weniger Aufmerksamkeit und Energie. Kein Wunder also, dass die Nutzungszeit grosser Plattformen wie YouTube, Instagram, WhatsApp und TikTok im deutschsprachigen Raum erstmals gesunken ist.
Der Schweizer Werber Dominique von Matt bringt es treffend auf den Punkt: In Zeiten wachsender Unsicherheit kehren Menschen zum Vertrauten zurück.
Für klar positionierte Brands ist das keine Bedrohung, sondern eine Chance. Denn Vertrauen, Haltung und echte Expertise werden zu echten Wachstumstreibern.
Drei zentrale Marketing-Entwicklungen 2026 – und was sie konkret bedeuten
1. Qualität schlägt Frequenz – der «Quality Reset»
Menschen sind nicht unaufmerksam. Sie sind anspruchsvoll.
Kurzformate bleiben relevant. Gleichzeitig wächst die Müdigkeit gegenüber beliebigem, AI-generiertem Content ohne Substanz. Was fehlt, ist nicht Output – sondern Einordnung.
Was du tun kannst:
Setze auf Tiefe statt Dauerbeschallung
Teile Erfahrungen, nicht nur Meinungen
Erkläre Zusammenhänge, statt nur Ergebnisse
Denke in Serien, nicht in Einzelposts
Deine Massnahme für Q1:
Definiere ein zentrales Kernthema, zu dem du konsequent Inhalte aufbaust – über mehrere Wochen, mit klarer Perspektive.
2. Discoverability: Sichtbarkeit jenseits von Google
Suche findet längst nicht mehr nur bei Google statt. Menschen suchen direkt auf Instagram, YouTube, TikTok – oder fragen das LLM ihres Vertrauens.
Oder wie es die Agentur DEPT in ihrem Trendreport kürzlich treffend formulierte: «SEO isn’t dead. It had babies.»
Sichtbarkeit wird kanalübergreifend – und belohnt echte Expertise.
Was du tun kannst:
Beantworte reale Kundenfragen («Passt das für mich?», «Wann macht das Sinn – und wann nicht?»)
Platziere diese Antworten sichtbar: Website, FAQ, Blog, Newsletter, Social Content
Optimiere Inhalte strukturell: klare Titel, klare Begriffe, klare Gliederung. (Nutze dafür gern mein gratis E-E-A-T CustomGPT).
Deine Massnahme für Q1:
Sammle die 10 häufigsten Fragen aus Kundengesprächen – und baue daraus gezielt Content. Wer hilfreich ist, wird entdeckt – von Menschen und AI.
3. Menschlichkeit wird zum Wettbewerbsvorteil
Am Ende erinnern wir uns nicht an perfekte Funnels. Sondern an Menschen, die uns Orientierung gegeben haben.
Die Verkäuferin mit dem richtigen Gespür. Die Barista, die unseren Morgen versteht. Die Expertin, die ehrlich sagt, wann ein Produkt nicht passt.
Was du tun kannst:
Nutze AI im Hintergrund für Effizienz und Analyse
Zeige nach aussen echte Menschen, Prozesse und Haltung
Schaffe bewusste Kontaktpunkte: Gespräche, Q&A-Formate, Communities
Deine Massnahme für Q1:
Plane einen persönlichen Touchpoint pro Monat – einfach und dort, wo deine Zielgruppe dich braucht.
Fazit: Marketing 2026 braucht nicht noch mehr Geschwindigkeit – sondern Richtung
Du musst 2026 nicht überall dabei sein. Du musst nicht schneller sein als andere.
Du darfst klar sein; in deiner Positionierung, deinen Themen, deinen Kanälen.
Für nachhaltiges Wachstum ist das eine sehr gute Nachricht: Denn Orientierung, Qualität und Vertrauen lassen sich nicht automatisieren – aber sehr wohl strategisch gestalten.
Wenn du viele Ideen hast, aber unsicher bist, was wirklich Wirkung bringt:
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Viel Freude im neuen Jahr und let's keep growing 🔮
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